Der Grobaufbau des neuen Stockwerks selbst wurde gar in nur drei Arbeitstagen erstellt. Faszinierend sei es gewesen, diesen Bauprozess mitzuverfolgen, erinnert sich Fussi. «Mit Kranen wurden die riesigen Holzbauelemente auf das Gebäude gehoben und anschliessend montiert», berichtet er. Die Holzbauelemente waren soweit fertig gestellt, dass sie auch bereits die provisorische Abdichtung enthielten. Was dann noch folgte, war die Verschalung und der Innenausbau, der ebenfalls aus Holz realisiert wurde. Dieser Prozess wiederum dauerte rund zwei Jahre: Da das neue Geschoss die Ivoclar-Labore beherbergt, mussten beim Innenausbau einerseits spezifische Hygiene- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Andererseits mussten die Räume weitgehend so flexibel gestaltet werden, dass sie jederzeit den sich ändernden Nutzungsbedürfnissen des Unternehmens angepasst werden können. Während der gesamten Bauphase war die Ivoclar darauf bedacht, dass ausschliesslich einheimische Hölzer verwendet werden. «Aus ökologischen Gründen kamen für uns keine tropischen Hölzer in Frage», so Fussi.